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Eidgenossen ziehen die Notbremse

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Nachrichten-​Fernsehsender - N24/Schlagzeile:

EID​GENOSSEN

ZIEHEN

DIE NOTBREMSE

 

 

 

 

 

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




27%
(11 Stimmen)
Hans Stampfli sagte February 2014

Heute im 20min:

http://www.​20min.ch/schweiz/news​/story/13591288

"Viele Europäer sympathisieren mit dem Zuwanderungsentscheid​ der Schweiz. Immer lauter werden die Stimmen, die sich eine ähnliche Abstimmung wünschen. Für die EU eine unangenehme Situation."


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33%
(15 Stimmen)
Bea Habegger sagte February 2014

Bundespräsident Burkhalter scheint auch Probleme mit dem Volksentscheid zu bekunden:

http://w​ww.bernerzeitung.ch/s​chweiz/Der-Bundesprae​sident-zeigt-Nerven/s​tory/10777149



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58%
(19 Stimmen)
Kathrin Wacker sagte February 2014

Wir das Volk, sind nur die Batterie Hühner für Wirtschaft und Staat.

Bis vor der PFZ war die Schweiz schon erfolgreich, nach der PFZ konnte nur die Wirtschaft, die Sozis die Umverteilen an Kriminelle und Minimalisten Profitieren. Dem Bürger blieb ausser Verdrängung am Arbeitsplatz inkl. Jugendarbeitslosigkei​tt, Lohndumping, Verstopfte Strassen und Züge, Verbetonisieren der Landschaft, Kriminalität und Angriff auf unser Sozialwesen steigende Krankenkassen Prämien und sonst nichts. Hinzu kommt das von link der Patriotismus und die Schweizerflagge bekämpft wurde und wird. Als die SVP wollte das Schlecht Deutschsprechende Ausländer in eine Vorschule gehe sträubten sich die linken, mit der Begründung, Integration. Jetzt wohlen die Muslime einen eigenen Kindergarten Installieren, darauf folgt dann die Schulen und schlussendlich ist es wie bei den Juden, eine Zweitgeschelschaft und wird o wunder von den linken unterstützt, Integration spielt da keine rolle mehr!

Wir wurden in den Letzten Jahren nur Belogen, ob EU, Neat was auch immer. Dank der SVP wurde vieles Verhindert und auch diesmal. Dabei halfen sogar die Linken mit. Ein Bundesrat der nur gegen sein Volk Kämpft, muss sich nicht wunder.

Der Dampfer Richtung Sozialistischen Kommunistischer EU Diktatur wurde gebremst in letzter Sekunde. Eigenverantwortung und Selbstbestimmung und Rückgrat hat Gewonnen. Wen die EU unsere einschneit nicht Akzeptiert, hat sie kein sin für Demokratie und dies würde mich bei diesem linken Konstrukt nicht erstaunen! Linke konnten Demokratie gegen Ihre Überzeugung noch nie ertragen.

Dank an das Vernünftige und Rückgrat starke Schweizer Volk. Schon nach kurzer Zeit werden wir sehe, dass die Schisser umsonst die Hosen fühlten und die linken werden den EU Genossen noch lange nachtrauern!



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44%
(16 Stimmen)
Hans Stampfli sagte February 2014

Die EU will die Verhandlungen zum Stromabkommen aussetzen...

"...​Italien entschied nach dem Reaktorunfall in Tschernobil auf die Nutzung der Atomkraft zu verzichten und deckt zunehmenden Strombedarf mit Importen aus dem Ausland, vor allem aus der Schweiz. Eine ähnlich grosse Strommenge wie aus der Schweiz nach Italien exportiert wird, wird aus Frankreich in die Schweiz eingeführt – die Schweiz wird zum Strom- Transitland..."

Q​uelle: http://www.raumklimap​lus.ch/dok/Strom-Alpe​ntransit.pdf

Was, wenn wir nun den Italienern den Stecker ziehen würden?


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40%
(25 Stimmen)
Bea Habegger sagte February 2014

Haben wohl diese beiden BR ihren Auftrag vom Volk verstanden?

Teilzi​tat Burkhalter: "Positiv wirke sich jetzt aber aus, dass die Schweiz schon früher den Willen bekundet habe, im Verhältnis zur EU einen Schritt vorwärts zu machen."

Teilzita​t BR Sommaruaga: "Zur Kroatien-Frage gab es laut Sommaruga in der Kommission unterschiedliche Stimmen: Ein Teil der Kommission sprach sich dafür aus, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen, ein anderer, den Prozess zu unterbrechen. Ein Entscheid in der Frage sei nicht gefallen. «Es ist zu früh, um die Konsequenzen abzuschätzen», sagte Sommaruga."

http://www.berner​zeitung.ch/schweiz/st​andard/Burkhalter-Era​smus-steht-auf-dem-Sp​iel/story/22032073


Oder geht es ihnen einmal mehr darum ihre Klientel zu schützen, statt den Volkswillen umzusetzen?


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32%
(19 Stimmen)
Larissa Schwab sagte February 2014

Frau Habegger da meinen Linksextreme uns angreifen zu können mit geistlosen Ergüssen, gell Pfinos.

Schauen wir mal ob es funktioniert.

Herr​lich wie die geschockten Gegner mit der Rassismuskeule schwingen. Weil das Land mit wenig Ausländeranteil so sehr ja sagte. ha ha ha die tun so als wären ALLE Ländlichen Bewohner auf dem Land geboren worden und dort auch zur letzten Ruhe gehen. Woher hat man diese Gewissheit. Nicht gewusst, dass in der Schweiz der freien Personenverkehr gilt und Städter auch mal ins Land ziehen (u.a. wenn sie von den direkte Nachteilen der Einwanderung genug haben)


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32%
(19 Stimmen)
Larissa Schwab sagte February 2014

Danke für den Link, Frau Habegger. Ich könnte schreien vor Freude über diesen Abstimmungserfolg und wie die Gegner hilfose Lügen und Widersprüche raushauen, weil sie sonst nichts entgegenbringen können. Kein Scherz, ich habe Magenschmerzen vor lachen.

SVP hätte gesagt 144% Muslime gäbe es bald. Und weil dies sagte, was ja jeder Realschüler ausrechnen kann nicht stimmt, hätte SVP gelogen. Was für ein Brüller. Als wäre damit gemeint gewesen ein Enwicklung würde sich -gerade Prozentual- bis zum jüngsten Tag so weitereintwickeln..

Aber es gibt noch mehr Brüller

Gegner von demokratischen Volksentscheiden welche ihnen nicht passen gebrauchen den Wortschatz der EU und Schweiz-Feinden (Rosinenpicker)

1.​ lächerlich, wenn wir denken was wir zahlen und LKWs ertragen müssen.

2. so so Rosinenpickerei, welche nur die guten Sachen möchte. Komisch, dachte die PFZ wär sowas toll gutes und jetzt wird es als Rosinenpickerei gesehen wenn man diese (dann wohl doch nicht so gute) PFZ nicht möchte:-)



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43%
(28 Stimmen)
Bea Habegger sagte February 2014

Die Schweizer Bevölkerung hat Rückgrat!

http://w​ww.bernerzeitung.ch/s​chweiz/Europa-ist-pra​gmatisch--man-wird-Lo​esungen-finden/story/​28276761


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52%
(29 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte February 2014

Frau Habegger

Vorhin habe ich das Editorial von Toni Brunner gelesen. Vorerst möchte ich ihn nicht zitieren aber ich habe den Eindruck, dass er oder seine Berater(Innen) völlig vergessen haben, dass die BilateralenI-Verträge​ mit der EU jetzt in grösster Gefahr sind und auf diese sind wir aus wirtschaftlicher Sicht angewiesen. Es wird vermutlich das gleiche Eintreten, wie wenn mir die 1:12-Initiative angenommen hätten, nur einiges schlimmer. Die EU wird dann den Zugang zum Binnenmarkt mit grösserer Bürokratie massiv erschweren. Die Personenfreizügigkeit​ ist mit dem Binnenmarkt verknüpft. So ist der Zustand jetzt. Die ausländischen Rechtspopulisten geben uns schon recht, aber die sind in der EU die Minderheit und sie haben vor allem in Deutschland einen schweren Stand.

Es ist eine Illusion zu glauben, dass das Schweizervolk geschlossen hinter diesem JA steckt. Wir sind gespalten. Stadt-Land und Ost-West.

Wichtig ist, wenn der Bundesrat in diesen 3 Jahren es nicht schafft, die EU zu überzeugen indem sie die Bilateralen neu verhandelt mit diesen Verfassungsartikeln, dann ist die Volksinitiative wirklich nicht umsetzbar.

Weil wenn die EU den freien Binnenmarkt uns verwehrt oder erschwert, dann geht es uns auf einen Schlag dreckig und viele werden ihre Arbeitsplätze in der Industrie sofort verlieren. Das können Sie mir glauben.

Wir bleiben souverän, das ist auch mein Wunsch aber nicht von Leuten begleitet, die auf so kriegerische Weise gegen Ausländer hetzen, die sich beispielsweise im Strassenbau sich fast zu Tode geschuftet haben, für CHF 2.60 pro Stunde Mitte der sechziger Jahre und jetzt in der Schweiz von einer jämmerlichen AHV leben müssen ohne Pensionskasse. Von diesen leben Tausende in der Schweiz.

Liebe SVP hört endlich auf alle Schuld den Ausländern zu zuschieben. Das ist billig, das ist nicht qualifiziert und das ist vom Niveau her das gleiche wie links-aussen. Keine ehrliche Politik eben.


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14%
(14 Stimmen)
Thomas Hunziker sagte February 2014

«BLICK on tour» zur Masseneinwanderungs-I​nitiative

http://www.youtub​e.com/watch?v=yhWGEwT​C7U4



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31%
(13 Stimmen)
Jörg Matter sagte February 2014

Ja, erstaundlicherweise zur Veränderung unser Wille der Volksrecht seit unser Niederlage EWR im Jahre 1992 geworden....Besser: Saubere Sicherheitsapparat unser Kollektivbehörden der Bundesrat.


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43%
(28 Stimmen)
Bea Habegger sagte February 2014

Die z. T. undifferenzierten Äusserungen und Verhalten gegen den Schweizer Volksentscheid von diversen EU-Komponenten zeigen doch ganz deutlich auf: Das derzeitige Brüsseler-Bürokratenk​omissar/Innen-Demotra​tur-Konstrukt will eine europäische Diktatur und respektiert keine Demokratie.


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61%
(18 Stimmen)
Josef Holle sagte February 2014

Herr Müller von der FDP Aargau hat klar gesagt,dass der Bundesrat und die linken einen Parlamentarischen Vorstoss schon im 011 an Frau Sommaruga gegangen sei wegen der Handhabung der PFZ und diese abgelehnt wurde.Sie müsse sich nicht wundern wenn es plötzlich eine Retourkutsche gibt. Jetzt ist Sie da.Es ist ein Misstrauen gegenüber der Regierung und den Wirtschaftsverbänden.​Jetzt sind alle Parteien gefragt um eine Lösung für die EU und Bürger in der Schweiz eine annehmbare Lösung zu finden.Sturheit zahlt sich eben nicht aus.


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39%
(28 Stimmen)
Bea Habegger sagte February 2014

Wie soll es weitergehen:



K​larer Rahmen für die Umsetzung des Verfassungsartikels


Das Volk hat entschieden. Bundesrat und Parlament wurden gestern beauftragt, zu einer eigenständigen Steuerung der Zuwanderung zurückzukehren. Der Rahmen für die nächsten politischen Schritte ist damit abgesteckt: Der Bundesrat hat mit der EU Neuverhandlungen über das Personenfreizügigkeit​sabkommen aufzunehmen. Innenpolitisch sind rasch Gesetzesanpassungen an die Hand zu nehmen, welche eine Steuerung über Höchstzahlen und Kontingente ermöglichen, einen Inländervorrang auf dem Arbeitsmarkt statuieren und Ansprüche im Bereich des Aufenthalts, des Familiennachzugs sowie der Sozialleistungen sinnvoll beschränken. Die Initiative setzt klare Leitplanken zur Steuerung der Zuwanderung, die dem Gesetzgeber aber einen genügend grossen Handlungsspielraum bei der detaillierten Umsetzung lassen. Genau dies war die Absicht der Initianten.
Was bleibt vom zurückliegenden Abstimmungskampf? Viele seit längerem existierende und sich zuspitzende Probleme im Zusammenhang mit der ausser Kontrolle geratenen Zuwanderung wurden thematisiert und mussten letztlich vom Bundesrat, von der Politik, aber auch von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften als solche anerkannt werden. Hier rächte sich die teilweise irrationale Züge annehmende Überhöhung der Personenfreizügigkeit​ durch Wirtschaft und Behörden in den vergangenen Jahren. Eine weitere Erkenntnis: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, aber auch die Medien, liessen sich von einer massiven gegnerischen Kampagne nicht auf argumentative Nebengeleise führen. Es ging weder um die Abschottung der Schweiz noch um ein Plebiszit für oder gegen die SVP. Das gestrige Ergebnis zeigt auch einmal mehr eindrücklich, dass selbst fast unbegrenzte finanzielle Mittel keinen Abstimmungserfolg garantieren. Das Stimmvolk lässt sich nicht kaufen. Die Argumente sind wichtiger als das Geld.
Runter vom hohen Ross
An der Nase nehmen muss sich nach dem gestrigen Entscheid der Bundesrat, aber auch kantonale und kommunale Exekutiven. Ihr Engagement, direkt eingebunden in eine orchestrierte PR-Kampagne, schoss massiv über das Ziel hinaus und wurde von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern nicht goutiert. Hier ist in Zukunft Mass halten angesagt, will der Bundesrat nicht weitere Glaubwürdigkeit verspielen.
Völlig an den Realitäten vorbei zielen jetzt Kommentare, welche die Schweiz an neuen Bruchlinien auseinanderdividieren​ wollen: da die ländlichen Hinterwäldler, dort die urbanen Aufgeschlossenen. Gerade solche Einschätzungen sind Ausdruck eines bei den politischen und wirtschaftlichen Eliten weit verbreiteten Dünkels, der den Blick auf real existierende Probleme verstellt und damit zur unausweichlichen Reaktion durch eine Mehrheit der Bevölkerung geführt haben.

Wie weiter?
Mit dem gestrigen Entscheid haben Volk und Stände die Verfassung geändert. Sie haben den Bundesrat und das Parlament als Exekutive und Legislative beauftragt, diesen Verfassungsauftrag umzusetzen. Die SVP wird ihren Beitrag zur Umsetzung der Initiative mit ihren Vertreterinnen und Vertretern im Bundesrat und im Parlament leisten.

Geradezu jämmerlich sind Forderungen wie jene, dass nun SVP-Vertreter in Brüssel verhandeln sollten. Das Parlament will der SVP seit Jahren nicht mehr Verantwortung im Bundesrat zugestehen und verwehrt ihr einen zweiten Sitz in der Landesregierung konsequent. Nun soll es die SVP plötzlich richten? Wenn die zuständigen Bundesräte die Neuverhandlung des Personenfreizügigkeit​sabkommens mit der EU nicht führen wollen oder können, dann sollen sie zurücktreten.

Auch hängt die innenpolitische Umsetzung des seit gestern geltenden Verfassungsauftrages nicht von den Reaktionen der EU ab. Dass diese in einer ersten Phase geharnischt ausfallen, hängt nicht zuletzt mit EU internen Befindlichkeiten zusammen. Die Europawahl von Ende Mai spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Deshalb sollte sich der Bundesrat auch keinesfalls von der EU beeindrucken und erpressen lassen.

Innenpolitische Umsetzung prioritär
Vielmehr gilt es nun prioritär die eigenständige Steuerung mit Höchstzahlen und Kontingenten als souveräner Staat rasch an die Hand zu nehmen und sicherzustellen. Diese Weichen müssen im Inland gestellt werden. Dabei muss das Rad nicht neu erfunden werden. Dieses System galt bereits bis 2007 global und wird aktuell immer noch für sämtliche Nicht-EU-Staaten angewendet. Die SVP hat immer betont, dass sie offen ist für effiziente und unbürokratische Lösungen in diesem Bereich. Gleiches gilt für die Umsetzung des Inländervorrangs, den die Schweiz im geltenden Ausländergesetz für Drittstaaten ebenfalls schon kennt. Wichtig ist hier, dass das Reservoir an bereits in der Schweiz lebenden Arbeitskräften bestmöglich genutzt wird, bevor neue Ausländer ins Land geholt werden. Die Initiative verlangt zudem eine Steuerung im Bereich der Grenzgänger. Dies ist insbesondere für den Kanton Tessin und verschiedene andere Grenzregionen von zentraler Bedeutung.

Die SVP erwartet vom Bundesrat nun rasch Vorschläge für die Umsetzung des Verfassungsartikels. Gemäss Übergangsbestimmungen​ müssen die entsprechenden Arbeiten in spätestens drei Jahren abgeschlossen und umgesetzt sein. Maximal drei Jahre Zeit hat der Bundesrat auch für die Neuverhandlung des Personenfreizügigkeit​sabkommens.

Vorhandenen Spielraum ab sofort nutzen
Die SVP pocht schliesslich darauf, dass der vorhandene Spielraum in laufenden ausländerpolitischen Gesetzgebungsprozesse​n konsequent für eine Verschärfung der Regeln genutzt wird. So werden die SVP-Vertreter in der staatspolitischen Kommission des Nationalrates bereits in dieser Woche Anträge in die laufende Revision des Ausländergesetzes (Integrationsvorlage 13.030) einbringen. Die vom Bundesrat und vom Ständerat bisher verfolgte Stossrichtung ist vor dem Hintergrund des gestrigen Volksentscheides nicht haltbar. Die SVP wird ihre Anträge zuhanden der Kommissionsberatungen​ morgen veröffentlichen.

Keine Grundlage mehr hat seit gestern auch die Ausweitung der Personenfreizügigkeit​ auf Kroatien. Diese widerspricht Absatz 4 des neuen Art. 121a der Bundesverfassung, führt sie doch zu einer zusätzlichen, unkontrollierten Zuwanderung. Der Ratifizierungsprozess​ darf deshalb nicht fortgesetzt werden.

Votum für die Unabhängigkeit
Das gestrige JA zur Masseneinwanderungsin​itiative muss auch als klares Votum für die Unabhängigkeit und Souveränität verstanden werden. Das Schweizer Volk will einen eigenständigen Handlungsspielraum bewahren - auch gegenüber der EU. Vor diesem Hintergrund sind auch künftige Abkommen mit der EU und anderen Partnern zu bewerten. Der Bundesrat hat der EU - wie ihn die aussenpolitische Kommission des Nationalrates beauftragt hat - endlich mitzuteilen, dass die Schweiz nicht Mitglied des europäischen Binnenmarktes ist und auch nicht die Absicht hegt, dies zu werden. Der Entscheid von gestern ist auch ein klares Votum gegen eine weitere institutionelle Einbindung in die EU mit fremden Richtern und dynamischer Rechtsübernahme.


Editorial/Nationa​lrat Toni Brunner, Parteipräsident/SVP
​10. Februar 2014





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53%
(34 Stimmen)
Peter Müller sagte February 2014



Die Abstimmung wurde von der SVP in der Tat knapp gewonnen und schon zeigt die EU ihr wahres Gesicht! Sie kann nichts anderes, als der Schweiz drohen! Das und nur das war der Grund dafür, dass ich zuletzt Ja gestimmt habe. Wir Schweizer lassen uns nicht bevormunden.

Inter​essant ist und war, dass wenn man in Deutschland oder in England mit den Leuten auf der Strasse spricht, diese die Schweiz verstehen und sie sagen auch, dass eine gleiche Abstimmung in der EU ein deutlicheres Zeichen gegen eine freie Personenfreizügigkeit​! Das Problem ist, dass in der EU keine direkte Demokratie herrscht sondern immer mehr eine Diktatur von Deutschland, die offenbar jedes Land "eingemeinden" und beherrschen will!

Die Schweiz hat genügend Mittel um sich gegen allfällige EU-Strafaktionen (wie vor 70 Jahren!) zur Wehr zu setzen - nämlich der Nord/Süd-Verkehr, der längst zu mindestens 50% reduziert gehört! Soll doch die EU ihre Transporte über Frankreich oder Österreich führen! Warum muss die Schweiz hier weiter bluten, obschon wir die Alpeninitiative angenommen hatten? Warum passiert hier nichts??

Warum fahren die lärmigen Güterzüge in der Ostschweiz im Nord/Südverkehr immer noch über Schweizer Boden? Sie sollen für den Verkehr auf der Deutschen Bodensee-Seite zu laut sein! Die Schweiz muss es aber akzeptieren!

Wenn sich ausländische Politiker vor den Abstimmungen in der Schweiz mit Drohungen gegen die Schweiz äussern, wenn die Schweizer nicht das Abstimmen, was die EU will, dann ist die Schweiz geradezu dazu verpflichtet GEGEN die Erpresser zu stimmen!

Dass die Linken in der Schweiz hingegen gegen einen Volksentscheid auf die Strasse gehen, ist typisch! Würden die die FDP oder SVP-Anhänger tun, würden sie Mordio brüllen und von unschweizerisch reden! Aber es ist halt so, was der eine darf, darf der andere noch längst nicht!




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