Phil A.

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

April 2020 Kommentar zu
Corona-Krise:Die Zahl der Wirtschaftsmigranten steigt
Wie kommt das ILO auf diese Zahl? Alleine in den USA haben bereits 10 Millionen ihren Job verloren, ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Für Europa rechnet man mit 59 Millionen welche ihren Job über kurz oder lang verlieren werden. An diesen Jobs hängen wiederum andere Jobs, in der Immobilienbranche, in der Industrie, bei den Banken und Versicherungen usw. Ich rechne vorsichtig mit einem Jobverlust von 15-20% weltweit.
Wir befinden uns momentan in einer massiven Deflation, deutlichstes Anzeichen ist der Zerfall des Ölpreises auf unter Null und die nutzlosen Bemühungen der Zentralbanken mittels Helikoptergeld den Kaufstopp in der Wirtschaft abzufedern, was natürlich in kurzer Zeit zu einer ungeheuren Inflation führen wird. Wir werden bemerken das die Wirtschaft nach dem Shutdown nicht mehr so einfach wieder zu beleben sein wird wie sich dies die Politik gedacht hat. Dies hat zwei Gründe, der erste sind die seit Jahrzehnten aufgestauten Ungleichgewichte in Finanzsystem und Gesellschaft, der zweite ist das ungedeckte Fiat-Geld welches momentan im Akkord erzeugt wird und irgendwann den Weg auf den Markt finden wird. Ich rechne die nächsten 1-2 Quartalen mit einer massiven Deflation danach mit einer Hyperinflation und einer Währungsreform. Zögert unsere Politik diesen kurzen und schmerzhaften Einschnitt wie anlässlich der Krise 2008 heraus, so werden wir das nächste Jahrzehnt in Armut und Leid versinken.
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April 2020 Kommentar zu
Unser Staat: Wohltäter statt Feindbild!
Der Sozialstaat ebenso wie die soziale Marktwirtschaft ist ein Mythos und handelt schlussendlich gegen die eigene Bevölkerung. Wohin der demokratische Sozialismus westlicher Ausprägung führt, können wir momentan gerade live und in Farbe betrachten, zur Enteignung aller Bürger über ein zentralisiertes Geldsystem und eine zentralisierte Politik. Wieso das so ist erklärt Prof. Dr. Thorsten Polleit, ab 1.50, auf einfache für alle verständliche Weise:

https://www​.youtube.com/watch?v=​IUg2hoiHtqI

"Wenn es eine soziale Marktwirtschaft gibt muss es auch eine unsoziale Marktwirtschaft geben." Lautet das Fazit aus dem Gebrauch des Wieselwortes "Sozial". Ist dem so? Ist die Marktwirtschaft grundsätzlich unsozial, sofern kein Staat alle Bereiche dieser Marktwirtschaft regelt? Ich würde sagen die Marktwirtschaft ist das was im Gegensatz zu der Politik vermag den Frieden zwischen Nationen und Menschen zu fördern, ihren Wohlstand und Freiheit zu mehren und sie dazu bringt eine friedliche Lösung einem gewaltsamen Konflikt vorzuziehen. Wenn sie mit jemandem einen freiwilligen Vertrag eingehen, so haben sich beide Seiten dazu einverstanden erklärt diesen Vertrag zu erfüllen. Dies erfordert Kompromisse, ein Ringen um eine für beide Parteien akzeptable Lösung. Ist der Staat als Akteur vorhanden, wird er, da er der einzige in seinem Herrschaftsbereich geduldete Monopolist ist, immer auf die eine oder andere Seite Einfluss nehmen, aber auch immer seine eigene Kompetenz und Einflussnahme, sowie seinen Profit als „Vermittler“ mehren. Dies kann dadurch passieren dass die Bevölkerung mittels Abstimmung dazu bewegt wird zu Gunsten einer Partei und zum Schaden einer anderen Partei die Rahmenbedingungen eines Geschäftes mittels Gesetz zu ändern, oder Interessengruppen und Lobbyisten direkt über die Regierung auf die Gesetzgebung Einfluss nehmen. Dies kann sogar so weit gehen dass sich diese Parteien die eigenen Gesetze schreiben, welche dann durch den Monopolisten Staat mittels seinem Gewaltmonopol implementiert und durchgesetzt werden. Durch die Globalisierung der Politik wird dieses Spiel erst recht unübersichtlich. Hatte der Wähler in Zeiten des Nationalstaates durch die Abgabe seiner Stimme noch einen geringfügigen Einfluss auf die Entscheidungen des Monopolisten, was natürlich auch dazu führen konnte das er sich auf Kosten einer Minderheit, zum Schaden der ganzen Gesellschaft bereichern konnte, so ist dies in Supranationalen Entscheidungsgremien wie der EU, WTO, UN usw. nicht mehr gegeben. Die Annahme dass in den Schlüsselpositionen dieser Organisationen Menschen sitzen welche es „gut“ mit einem meinen und ihre Macht nicht für die Durchsetzung ihrer eigenen Interessen nutzen ist gelinde gesagt Naiv, ebenso naiv wie die Vorstellung das bei einem privaten Handel niemand einem über den Tisch ziehen möchte. Die Grössenordnung des möglichen Betruges hat jedoch ganz andere Dimensionen. Bin ich bei einem privaten Handel, welcher zu meinen Ungunsten abläuft, weil mir jemand Schrott verkauft hat und ich dies nicht bemerkt habe, ganz alleine der Geschädigte, so habe ich trotz meinem Verlust einen Lernprozess hinter mir. Mein Verlust war nicht vergebens, mein Schaden führt dazu dass ich in Zukunft mehr Aufmerksamkeit und ein besonderes Augenmerk auf mein Handeln lege, sowie mir einen anderen Handelspartner suche, oder jenen welcher mich über den Tisch gezogen hatte nicht an dritte weiter empfehle. Dieses „Lernen“ ist beim Staat nicht gegeben, da die Verluste aus einem schlechten Geschäft ja nicht alleine durch jene getragen werden müssen, welche dieses „Geschäft“ abgeschlossen haben, sondern auch auf jene abgewälzt wird welche niemals einen Kuhhandel in dieser Art eingegangen wären. Die Klugen werden für die Dummheit anderer bestraft, die Sparsamen werden für die Verschwendung anderer zur Kasse gebeten, die Faulen existieren auf Kosten der Fleissigen und die Ehrlichen werden über das Ausmass dieser Umverteilung belogen. Dies geht so lange gut wie die Fleissigen, Klugen, Sparsamen und Ehrlichen noch in der Mehrzahl sind und die Bürger eines Staates in ihrem Wertekanon und ihrer Kultur homogen und gut integriert sind, bzw. wenn die Zugewanderten sich unter staatlichem Zwang und indoktrination dem Wertekanon der bereits domestizierten angleichen. Sollte sich mit dem fortschreitenden Verlust von Wohlstand jedoch die Bedingungen derjenigen massiv ändern, welche die oben aufgeführten Werte vertreten und eine positive Vorstellung des Rechtsstaates kultiviert haben, ändert sich auch die Gesellschaft und die Akzeptanz gegenüber „anderen“ und dem Staat dramatisch, Streit und Missgunst sind an der Tagesordnung.
Die Mär vom „Raubtierkapitalismus​“ wird meist von Dummschwätzern zum Besten gegeben, welche nicht begriffen zu haben scheinen, dass die einzige Form von gelebter Demokratie der Markt an sich ist. Wenn ich jemandem ein Angebot mache welches dieser partout nicht als interessant oder erstrebenswert erachtet, kann ich ihn nur mit gezückter Waffe dazu bringen dieses zu kaufen, oder mein Angebot besser gestalten, bzw. mich seinen Wünschen anpassen. Für den Zwang mit der Knarre ist der Staat das ultimative Instrument. Der Schutz der Bevölkerung, bzw. der Schutz von Eigentum und somit von Handlungspielräumen und letztlich von Leib und Leben gerät dabei immer mehr zur Nebensache. Kollateralschäden werden für das weitere bestehen der Institutionalisierten​ Macht in Kauf genommen, die Auswirkungen werden dem Markt und dem Kapitalismus in die Schuhe geschoben.
Was würden sie zu einem Verkäufer sagen, welcher ihnen ein Produkt unter dem Motto "Vogel friss oder stirb." andrehen möchte? Sie würden ihm den Vogel zeigen und anderswo ein anderes Angebot einholen. Geht dies nicht so steckt meist ein Monopol dahinter, eines von der unangenehmen Sorte welches entweder staatlicher Natur oder zumindest staatlich legitimiert ist.
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April 2020 Kommentar zu
Italien und EU
Oder wie schon Cicero zu sagen wusste:
„Wer den einen schadet, um sich gegen andere freigiebig zu erweisen, macht sich desselben Unrechts schuldig, wie wenn er fremdes Eigentum für sich verwendet."


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April 2020 Kommentar zu
Italien und EU
Herr Bender, Ihre Ansichten, Vorschläge und ihr Gemeinwohlbegriff stammen aus der Mottenkiste der Geschichte, sie sind wie ein Zentralisiertes und Funktionärsgesteuerte​ Geldsystem die Grundlage eines jeden sozialistischen Staates. Wie gut diese Planung am Markt vorbei funktioniert hat lässt sich an der wirtschaftlichen Impotenz, den grauenhaften Völkermorden, dem Hunger, und der Zerstörung des Individuums in sozialistischen Systemen an hunderten wenn nicht sogar tausenden Beispielen in der Geschichte nachweisen. Die Durchseuchung unserer Gesellschaft, der Intellektuellen, der Kultur, der Politik und sogar von teilen der Wirtschaft mit diesem unangenehmen Gedankengut ist offensichtlich. Ich rechne mit einer düsteren Zukunft sollte die Frucht dieser Ideen in einer Krise (welche sich nicht mehr vermeiden lassen wird) ihr volles Potential entwickeln, dann sind Massenmord und Hungertod nicht weit entfernt.

Ich lasse hier wieder einmal einen weitaus umsichtigeren und klügeren Mann als mich zu Wort kommen, welcher all diese Kriesen welche uns zu ereilen drohen bereits vor Jahrzehnten vorausgesagt hat:

Seit einigen Jahren gehört es zu den Lieblingsübungen derIntellektuellen, jede pro-marktwirtschaftli​che Meinungsäußerung und jedes nicht demonstrativ und expressis verbis am Kollektiv oder am sogenannten Gemeinwohl ausgerichtete Geschehen in Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben als neoliberal zu bezeichnen und damit zugleich und implizit zu verteufeln. Die Feinde der persönlichen Freiheit aller Richtungen laden das Wort Liberalismus – unter Verwendung der modischeren Vokabel Neoliberalismus – mit den Assoziationen Freiheits- und Demokratiefeindlichke​it, Materialismus, Egoismus, Wertebeliebigkeit, Dogmatismus und Fundamentalismus auf, also mit Attributen, die in Wahrheit dem Sozialismus weit eher gebühren als dem (richtig verstandenen) Liberalismus. Es handelt sich hierbei um die perfideste Täuschung und Desinformazia seit den historischen Lügenkampagnen von Marx, Engels, Lenin und roten Konsorten gegen den Kapitalismus und den Liberalismus.
Es wird eben seitens der Intellektuellen und sogar von sogenannten „Kapitalisten“ immer wieder und nahezu zwanghaft und ausnahmslos dem Fehler gehuldigt, das System des politverkrüppelten und mit der heißen Luft des staatlichen Papiergeldes aufgeblasenen Rest- und Rumpfkapitalismus mit dem Kapitalismus gleichzusetzen. Dabei handelt es sich bei der jeweils anvisierten polit-ökonomischen Realität in Wahrheit um einen Halb- bis Dreiviertel-Sozialism​us, einen Scheinkapitalismus, der am staatlichen Dirigismus und Interventionismus und am wohlfahrtsstaatlichen​ Samtpfotensozialismus​ schwer erkrankt ist, ja bereits in Agonie liegt. Wer angesichts eines verstaatlichten Gesundheitswesens, eines staatlichen Rentensystems, eines staatlichen Bildungswesens, staatlich massiv gefesselter Arbeitsmärkte, staatlich umfassend manipulierter Agrarmärkte, maßlosen Fiskalkleptokratismus​, uferloser Staatsverschuldung, sowie einer das ganze Leben
der Bürger überwuchernden Politisierung und Bürokratisierung – wer also angesichts all dessen noch von Kapitalismus redet und damit die deutsche oder irgendeine andere europäische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung meint, dem muß jeglicher Realitätssinn abhandengekommen sein.
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April 2020 Kommentar zu
Der SVP-Angriff in St. Gallen ist gescheitert.
Vor Corona ist nicht nach Corona Herr Schneider. Der Auslöser Corona wird uns um einiges schneller vor die Tatsache stellen das unser Sozialsystem nicht mehr finanzierbar ist und für jede weitere Umverteilung von der arbeitenden Bevölkerung auf die Bezüger immer mehr genommen werden muss. Das immer mehr nehmen und verteilen wird mit einer angeschlagenen Wirtschaft und mit der sich abzeichnenden Anzahl an Arbeitslosen kaum mehr nach den gängigen Methoden funktionieren, es werden alle Leistungskürzungen in grösserem Umfang hinnehmen müssen und unser Staat braucht eine Korrektur weg vom Sozialstaat hin zu einem sozialen Staat.
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April 2020 Kommentar zu
Unser Staat: Wohltäter statt Feindbild!
Das einer plötzlich mehr Staat verlangt, welcher vorher tatkräftig dabei behilflich war das Finanzsystem an den Rand des Ruins zu bringen, kann ich irgendwie nicht ernst nehmen. Die öffentliche Kapitalismuskritik ist hier fehl am Platz, ebenso der Umstand den Staat als Wohltäter zu sehen. Der Staat schafft keine Wertschöpfung, er hindert diese. Alles was er jemandem gibt, muss er entweder vorher oder später jemand anderem fortnehmen, wobei ihm das später wesentlich lieber ist, da die Auswirkungen seines Handelns so nicht Zeitgleich mit der Verarmung der Bevölkerung auftreten.
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April 2020 Kommentar zu
Corona – erste Lockerungen
Herr Michel, Armut tötet weit effizienter als es dieses Virus zu tun vermag. Momentan laufen wir gerade in die grösste Wirtschaftskrise seit 1929, bei welcher sich all die Ungleichgewichte entladen werden, welche sich in den letzten Jahrzehnten angesammelt haben:
- Immense Geldschöpfung der Zentralbanken
- Finanzkrise
- Eurokrise
- Niedrigzins dadurch Zerstörung der Banken und der Wirtschaft
- Politische Fehlentscheide
- falsche Energiepolitik
- Fehlinvestitionen und Subventionen
- Überbordendes Sozialsystem
- Überalterung der Gesellschaft
- Bürokratisierung der Wirtschaft
usw. usw.

In Europa droht der Verlust von 59 Millionen Arbeitsplätzen, was über 25% der Erwerbstätigen betreffen wird, diese Menschen sind in ihrer Existenz bedroht, verarmen, kaufen keine Produkte und Dienstleistungen mehr. Der Wohlstand wurde vernichtet, aber nicht von Corona, so wie uns die Politik glauben machen will.

https://beta.20mi​n.ch/story/coronaviru​s-im-ausland-33894342​9989?legacy=true
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April 2020 Kommentar zu
Italien und EU
Herr Bender, das Geldsystem wie wir es kennen hat mit Liberalismus gar nichts am Hut, es ist ein zentralistisch verwaltetes Geldsystem mit einigen wenigen nicht gewählten oder in irgend einer Weise demokratisch legitimierten Funktionären an den Schlüsselstellen, welche nicht für ihre Entscheidungen zum Schaden der Märkte und Menschheit haftbar gemacht werden können. Diese Tatsache widerspricht jeder Liberalen Weltsicht.
Das man eine gemeinsame Währung für unterschiedliche Volkswirtschaften konstruiert ist an sich schon ein Fehler, dass man jedoch dem Untermieter im Keller mit prekärem Arbeitsverhältnis (Italien) dadurch die selben Kreditkonditionen gewährt wie dem CEO einer Firma und Bewohner der Attikawohnung (Deutschland) hat nichts mit gesundem Menschenverstand zu tun. Der Gipfel der Ironie ist jedoch die Ansicht man möge nun jenen Untermieter vor seinen Schulden bewahren, mit welchen er mittels billigem Kredit und der bewussten Inkaufnahme selbst diese niemals bedienen zu können, über Jahre hinweg seinen Konsum finanziert hat. Das ist bedauerlicherweise nicht nur Spielgeld, sondern das Vermögen, die Altersvorsorge, der Wohlstand und die Zukunft Deutscher Steuerzahler und Bürger welche hier auf dem Spiel steht. Wollen wir wirklich zurück zur Sippenhaftung? Ich denke wohl kaum.
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April 2020 Kommentar zu
Die Unzuverlässigen
Dazu muss man erst definieren was Geld ist, was es sein soll und darf und wie es entstanden ist, sowie welche Funktionen Geld zu beinhalten hat, dazu lasse ich Herr C. A. Gebauer zu Wort kommen (ca. ab min. 5)

https://www.you​tube.com/watch?v=zXsm​6DQqac8

Der große Fehler der Geldschöpfung und des Produktes Geld sind die Zentralisierung und der gesetzliche Zwang zur ausschließlichen Nutzung eines bestimmten Geldes. Wäre das Produkt Geld frei wählbar, würde der Nutzer oder Konsument darüber entscheiden welches Geld er für was verwenden würde, was einer Demokratisierung des Geldes gleichkommen würde. Im Wettbewerb zwischen den Geldanbietern würde sich rasch zeigen welches Geld bevorzugt und welches keinen Bestand hätte und für welche Anwendung welches Geld optimal wäre. Ohne eine diesbezügliche freie Entwicklung von Währungen (kommt von Gewährleisten), kann unser Geldsystem niemals funktionieren, da lediglich einige wenige Funktionäre über dessen Inflation entscheiden und nicht der Konsument, welcher sich immer das für ihn beste Produkt entscheidet, nämlich für eine Währung bzw. ein Geld mit Gewährleistung. Dieses Mandat an eine Institution zu vergeben erscheint mir nicht sehr sinnvoll, da wenn diese Institution (bzw. deren Funktionäre) falsch reagiert ein ungeheurer Schaden für alle entsteht.
Der Kunde entscheidet, dass ist die einzige Form von gelebter Demokratie welche mir bekannt ist. Stellt mir ein Monopolist etwas zur Verfügung ist die Qualität meist Scheisse, der Support grauenhaft und unfreundlich, die Kosten sind zu hoch und der Anbieter braucht sich nicht zu bemühen sein Produkt zu verbessern wenn es das einzige Angebot auf dem Markt ist. Genau dasselbe ist mit dem Geld, welches letztlich auch nur ein Produkt wie jedes andere sein sollte aber per Gesetz und durch seine Monopolstellung zu einem Konstrukt der Beraubung und Umverteilung verkommen ist. Frankensteins Monster in monetärem Sinne, belebt von den Zentralbanken, ohne die geringste Kontrolle durch jene die es verwenden müssen und deren Existenz davon abhängig ist. Geld ist kein Produkt des Marktes, sondern der Markt ist mittlerweile in vielen Bereichen zu einem Produkt des Geldes verkommen. Wie kann ich als Privatperson oder Unternehmer mein Eigentum vor einem solchen Zugriff schützen? Gar nicht, es wird einfach von einigen wenigen Menschen entschieden welches Geld ich zu welchen Bedingungen zu verwenden habe. Hätte ich jedoch Möglichkeiten anderes bzw. verschiedenes Geld zu verwenden, wäre mein Verlust beim Untergang einer schlechten Währung begrenzt. Ich hätte die Möglichkeit zu Diversifizieren und die Signale am Markt welche ich mit anderen Hunderten von Millionen Menschen gebe, würden bei den Geldanbietern zu einer kontinuierlichen Verbesserung ihres Produktes führen, zu einem Wettbewerb um das beste Geld für die optimierte Anwendung.
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April 2020 Kommentar zu
Die Unzuverlässigen
Roland Baader hat anlässlich der Finanzkrise von 2008 geschrieben:

http:​//www.roland-baader.d​e/finanzieller-und-in​tellektueller-bankrot​t/#more-630

Wir sind jene Generation welche soeben erlebt wie ihr das 2008 notdürftig geflickte Finanzsystem um die Ohren fliegt, zu retten gibt es da nichts mehr und geschehen wäre es über kurz oder lang sowieso. Alleine die Derivate hatten schon damals einen Umfang von 600'000 Milliarden. Zentralbanken sind die neuen Massenvernichtungswaf​fen, um unser Geldsystem zu retten ist den Regierungen jedes Mittel recht. Da trifft es sich gut wenn man mit einer "Pandemie" sämtliche Grundrechte der Bürger beschneiden kann bevor man beim Finanzsystem den Reset-Button drückt. Zwei Fliegen werden hier mit einer Klappe geschlagen, die notwendigen und schon seit 2008 anstehenden strukturellen Ungleichgewichte können nun durch Firmenkonkurse, Enteignungen und Inflation bereinigt werden und die Rechte der Bürger können soweit eingeschränkt werden, dass sie gegen die Enteignung nicht auf die Strasse gehen können. Corona ist weder die Ursache, noch der Grund für die momentanen Entwicklungen, es wurde einfach geschickt in Stellung gebracht.
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